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Baby Erstausstattung Liste – Tipps und Tricks für den perfekten Start ins Familienleben!

Baby Erstausstattung ListeDie nachfolgende Checkliste für die Baby Erstausstattung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, enthält aber unserer Meinung nach alle Anschaffungen, die Babys wirklich als Erstausstattung benötigen.

Wir hoffen, dass euch diese Liste bei euren Planungen weiterhilft und wünschen allen werdenden Eltern einen tollen Start in die gemeinsame Zeit als Familie!

Ihr wollt mehr über die einzelnen Kategorien erfahren (z. B. Babyzimmer & Spielen)? Dann scrollt einfach weiter nach unten zur ausführlichen Beschreibungen. Für das Thema „Kleidung“ haben wir keine Detailinfos angelegt, da für die Erstausstattung meistens, wie auf der Startseite beschrieben, ein Ausflug zum nächsten Babyflohmarkt ausreicht. Alternativ könnt ihr euch die nötigen Bodys etc. auch sicher im Freundeskreis ausleihen, falls ihr nicht die Vorreiter im Hinblick auf die Familienplanung seid.


Kleidung

Allgemein benötigt ihr die Baby Erstausstattung in Größe 50/56.
  • 3 Schlafanzüge
  • 5 Oberteile
  • 2 Strickjäckchen
  • 5 Bodys (am praktischsten sind Wickelbodys)
  • 5 Strampler
  • 2 Hosen (mit weichem Bündchen)
  • 2-3 Paar Erstlingssöckchen
  • 2 Strumpfhosen (Winter)
  • Babyoverall (Winter)
  • Dünnes Mützchen (ganzjährig)
  • Dickere Mütze (Winter)
  • Gefütterte Jacke (Winter)
  • Handschuhe/Fäustlinge (Winter)
  • Sonnenhut mit UV-Schutz (Sommer)

Babyzimmer & Spielen

Schlafen

  • Babybett, Wiege, Stubenwagen, Babybay (was am besten zu euch und eurer Wohnsituation passt)
  • Matratze
  • 2 Babyschlafsäcke (kleinste Größe, Schlafsäcke nie zu groß kaufen, Babys wachsen raus, nicht rein)
  • Pucksack (im Sommer reicht ein Pucksack, dann ist ein Schlafsack gar nicht zwingend notwendig)
  • 3-4 Spannbettlaken
  • 2 Matratzenschoner
  • Pucktuch
  • Babyfon
  • Spieluhr
  • Mobilé

Pflege & Gesundheit

  • Baby-Badewanne
  • Badethermometer
  • 2 weiche (Kapuzen-)Handtücher
  • 6 weiche Waschlappen
  • Kleine Schüssel für Wasser
  • Badezusatz (benötigt man nicht direkt zu Beginn, Babys werden ja nicht schmutzig)
  • Pflegecreme Gesicht und Körper
  • Wundschutzcreme (Po)
  • Fieberthermometer
  • Windeln Größe 1 (die sind so winzig – süß!) oder alternativ Stoffwindeln mit Zubehör
  • Sanfte Feuchttücher
  • Windeleimer
  • Sonnencreme (Sommer)
  • Wind- und Wettercreme (Winter)
  • Weiche Haarbürste
  • Wärmekissen/Körnerkissen

Stillen & Füttern

  • 2 Still-BHs
  • Stilleinlagen
  • Stillkissen
  • Stillzubehör (z. B. Milchpumpe, Aufbewahrungsbeutel für Muttermilch etc.)
  • Spucktücher
  • Mulltücher
  • Vaporisator
  • Babykostwärmer
  • Babyflasche (bei auschließlicher Flaschennahrung etwa 6 Fläschchen) und Sauger
  • Flaschenerwärmer
  • Flaschenbürste

Unterwegs

  • Kinderwagen
  • Autobabyschale (z. B. Maxi Cosi, Römer)
  • Basisstation für Autobabyschale (optional)
  • Kinderwagenadapter für Autobabyschale
  • Reisebett
  • Wickeltasche
  • Tragehilfe
  • Babydecke
  • Lammfell (Winter)
  • Wärmesack (Winter)
  • Schnullerkette

Sicherheit


Baby Erstausstattung Liste – Babyzimmer

Baby Erstausstattung Liste - BabyzimmerPlatz zum Entdecken, Toben, Schlafen, Entspannen und Lachen… das Babyzimmer!
Ob in babyblau, zartem rosa, knalligem pink, sanften Erdtönen oder bunten Farben – das Babyzimmer gibt euch Raum zum Dekorieren und kreativen Austoben.

Es ist toll, schon vor der Geburt ein Babyzimmer hergerichtet zu haben. So ist alles vorbereitet für die Ankunft des neuen Erdenbürgers!

Auch ist es so, dass einige Babys im eigenen Zimmer nachts besser schlafen. So manches Elternpaar hat sich die Nächte um die Ohren geschlagen und das Baby neben ihnen im Babybay wollte und wollte nicht schlafen. Dann lag das Baby im eigenen (größeren) Babybett im Kinderzimmer – und schwupps – bekamen alle viel mehr Schlaf.

Im Babyzimmer lassen sich gut die Wickelkommode und vielleicht auch eine gemütliche Ecke zum Stillen einrichten (wobei man wirklich überall stillen kann, ein spezieller Sessel oder Ähnliches ist nicht notwendig).

An sich gilt: Stellt das Babyzimmer nicht zu voll. Mit zunehmendem Bewegungsdrang ist es für Babys toll, einfach Platz zum Toben zu haben. Legt eine Matratze oder Spielmatten auf dem Boden aus und schafft somit eine Ecke, in der gekuschelt und gelesen oder getobt werden kann. Oft reichen auch Alltagsgegenstände, um Babys zum Spielen und Lernen anzuregen. Und da ihr sowieso genügend Spielsachen geschenkt bekommen werdet, seid selbst etwas sparsamer mit euren Käufen.
Gemütlich sollte das Babyzimmer sein für die zukünftigen Kuschelstunden!

Wenn ihr noch kein eigenes Zimmer für euren Liebling habt, ist das auch gar kein Problem. Denn Babys brauchen nicht unbedingt einen eigenen Raum. Im Gegenteil, sie möchten immer dort sein, wo etwas los ist und eure Nähe spüren. Selbst Kinder bis etwa fünf Jahren möchten meistens nicht alleine in ihrem Zimmer spielen, sondern halten sich immer im trubeligsten Zimmer (meist ist es das Wohnzimmer) auf.

Neben den vielen praktischen Aspekten ist es aber auch einfach schön, ein Babyzimmer für den neuen Erdenbürger einzurichten und zu gestalten! Also, viel Spaß beim Dekorieren (viele schöne Ideen findet ihr beispielsweise auch auf Pinterest)!

Nachfolgend noch einige Tipps zur Erstausstattung für das Babyzimmer, die ihr beachten solltet, um beispielsweise euren Rücken beim Wickeln zu schonen…

Wickelkommode

Eine Wickelkommode erweist eurem Rücken einen großen Dienst. Natürlich könnt ihr euer Baby auch auf dem Boden oder auf dem Sofa wickeln. Aber euer Rücken wird euch das nicht danken. Durch das viele Rumtragen des Babys wird der Rücken ohnehin pausenlos stark beansprucht. Tut ihm also etwas Gutes und stellt eine Wickelkommode auf.

In Deutschland ist es gängig, eine Wickelkommode zu haben, bei dem das Baby „gerade“ vor euch liegt. In anderen Ländern werden Babys auch „seitlich“ (also längs der Kommode, so braucht man theoretisch keinen Wickelaufsatz, sondern kann auch einer normalen schmalen Kommode wickeln) gewickelt – das spart sicherlich ein klein wenig Platz, ist aber intuitiv unpraktisch und unbequem.

Wir empfehlen generell eine große Auflage, denn je älter das Baby wird, umso mehr entwickelt sich sein Bewegungsdrang und ihr seid dann auch froh, etwas mehr Platz zu haben. Zudem wollt ihr ja auch die Pflegeprodukte und ein paar Spielsachen auf die Kommode legen können.

Richtige Wickelkommoden können preislich ganz schön üppig sein. Seid euch bewusst, dass ihr den Wickeltisch meist nur etwa ein Jahr lang benötigt (dann sind die Kinder zwar noch nicht „sauber“, aber ihr werdet dann wahrscheinlich lieber auf dem Boden wickeln, da die Unfallgefahr bei Krabblern und Läufern auf dem Tisch immer größer wird). Sucht euch daher eine Wickelkommode aus, deren Wickelaufsatz ihr abmontieren könnt und dann eine normale Kommode vorfindet. Oder ihr habt eh eine Kommode, für die ihr nur einen Aufsatz besorgt. Für Teile von IKEA gibt es die bekannten IKEA-Hacks. Aber auch für andere Kommoden findet sich vielleicht ein Anbieter, der euch einen Aufsatz zimmert.

Wickelunterlage

Spätestens bei der ersten kleinen Magenverstimmung des Babys möchte man die abwischbare oder waschbare Wickelauflage (aus Stoff) nicht missen.

Wärmestrahler

Ein Wärme- bzw. Heizstrahler ist nicht nur im Winter sinnvoll. Auch für Sommerbabys ist er zu empfehlen. Einerseits ist auf die deutschen Sommer kein Verlass und wir kennen alle kühle und verregnete Augusttage. Zum Anderen empfindet es ein Neugeborenes auch an warmen Tagen nach einem Bad als angenehm, unter der Wärmelampe zu liegen, während es angekleidet wird. Denn 37°C ist die Lieblingstemperatur eines Babys – eben wie in Mamas Bauch.

Babywippe

Die Babywippe ist zugegebenermaßen optional. Manche Eltern können nicht ohne sie, bei anderen steht sie immer im Weg rum. Sie kann praktisch sein, um das Baby mal abzulegen oder während Mama und Papa essen, das Baby nebenbei ein wenig in der Wippe schaukeln zu lassen.

Krabbeldecke

Eine Krabbeldecke ist vielseitig verwendbar (auch auf unterschiedlichsten Böden ist sie für das Baby angenehm), lässt sich auch gut auf Reisen mitnehmen und ist später eine schöne Erinnerung an die Baby- und Kindheitstage. Oft bekommt man eine Krabbeldekce auch geschenkt oder nähbegeisterte Mamis nähen sie selbst.

Spielebogen

Den Spielebogen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, aus Holz, Kunststoff oder Stoff, zum Selbstbehängen, mit Tierchen, bunten Mustern und und und. Ist euer Baby einige Wochen alt, so wird es an solch einem Bogen tierische Freude haben! Knallige Farben finden Babys besonders toll und abnehmbare Gegenstände erfreuen sie.

Rassel & Greifling

Die Rassel ist wohl eines der typischsten ersten Spielzeuge eines jeden Babys. Der Greifling ist der Rassel sehr ähnlich, er ist anders geformt (sodass das Händchen den Griff schön halten kann) und macht nicht immer rasselnde Musik. Rasseln und Greiflinge bekommt ihr wahrscheinlich en masse zur Geburt geschenkt.

Schmusetuch

Schmusetücher sind für manche Babys sehr essentiell, ohne sie wollen sie das Haus nicht verlassen oder können nicht schlafen. Viele Babys interessieren sich aber auch erst für Schmuse- oder auch Kuscheltiere wenn sie schon wesentlich älter sind (etwa 15 Monate). Auch das Schmusetuch ist ein sehr beliebtes Geschenk. Ihr braucht also keines vor der Geburt besorgen.

Babybücher

Bücher, Bücher, Bücher – davon kann man wirklich nie genug haben! Auch die Allerkleinsten lieben Bücher! Die tollen bunten Bilder schaut man sich gerne an und wenn Mama und Papa dazu auch noch eine tolle Geschichte erzählen oder vorlesen, dann lässt es sich doch super kuscheln und träumen. Wie wichtig das frühe Vorlesen ist, belegen immer wieder aktuelle Studien. Und ja, man kann und sollte damit ruhig schon in den ersten Lebenstagen oder zumindest nach wenigen Monaten beginnen!

Bälle

Bälle sind ein schönes Spielzeug für alle Babys. Wie bewegt sich der Ball fort, rollt er zurück, wie schmeckt er, wie fühlt er sich an? Ein Ball gehört auch mit zur Erstausstattung. Wahrscheinlich bekommt ihr ihn aber auch geschenkt.


Baby Erstausstattung Liste – Schlafen

Baby Erstausstattung Liste - SchlafenSchlaf, Kindlein, schlaf… Wie wichtig viel und guter Schlaf ist, das erfährt man erst, wenn man Kinder hat. So können auch alle Eltern nur mit den Augen rollen, während sich kinderlose Freunde über zu wenig Schlaf beschweren. Nicht umsonst ist Schlafentzug ein richtig fieses Mittel zur Folter.
Eltern lassen sich allerhand einfallen, um ihren Sprössling zum Schlaf zu bewegen. Und sind immer wieder ratlos, wenn der Liebling scheinbar nie schlafen möchte. Angeblich schlafen Säuglinge bis zu 20 Stunden am Tag. Oder eben auch nicht. Es bringt den Eltern auch wenig, wenn das Kind immer nur im Kinderwagen durch den Wald geschoben schläft oder in der Manduca.

Gehört ihr zu den Eltern eines guten Schlafbabys, können wir nur herzlich gratulieren! Allen anderen sei gesagt: Ihr seid nicht allein! Irgendwann wird es besser! Schlaft, wann immer es geht. Egal wo. Und seien es 10 Minuten Dösen auf der Parkbank, während euer Schatz im Kinderwagen schlummert. Glaubt ihr jetzt noch nicht? Ihr werdet schon sehen…

Unsere komplette Liste zur „Schlaf“-Erstausstattung umfasst die folgenden Artikel:

Babybett, Wiege, Stubenwagen oder babybay

(wir hatten ein babybay-Beistellbett und waren damit sehr zufrieden)
Ein Babybett gehört wohl mit zu den ersten Anschaffungen, die ihr machen werdet. Dabei gibt es allerlei zu überlegen. Kauft ihr direkt ein richtiges Babybett, einen Stubenwagen oder ein Babybeistellbett (z. B. babybay)? Oder alles? Alles benötigt ihr natürlich nicht. Es kommt auch einfach darauf an, wie viel Platz ihr habt und wie groß euer Geldbeutel ist.

Seid euch bewusst, dass ein Stubenwagen nur wenige Wochen genutzt wird, da er dann einfach schon zu klein ist. Wir empfehlen eindeutig ein Babybeistellbett für das sogenannte Co-Sleeping von Baby und Eltern. Besonders für stillende Mamas ist es super praktisch, dass Baby zwar im eigenen Bettchen, aber so nah und ohne Barriere zu Mama und Papa liegt, dass Mama ohne nachts aufzustehen, stillen kann. Babys genießen diese Nähe sowieso sehr! Die Eltern empfinden dies ebenso, schlafen aber oftmals besser, als wenn das Baby direkt mit im großen Bett liegt. So ein Beistellbettchen gibt es von verschiedenen Herstellern (babybay – das kann man auch mit Rollen versehen durch die Wohnung schieben und nur nachts an das große Bett „schrauben“ – und andere). Handwerklich begabte Eltern können natürlich auch ein normales Bettchen „pimpen“, sodass es die Funktion eines Beistellbettchens bekommt. Wir haben uns lieber nicht daran versucht…

Passende Matratze

Eine gute Matratze ist auch wichtig für guten Schlaf. Es gibt extra Matratzen, die je nach Seite unterschiedlich beschaffen sind und sich so optimal an das Alter anpassen (eine „Babyseite“, eine „Kinderseite“).

Babyschlafsack

Der Babyschlafsack ist eine der wichtigsten Anschaffungen für die Erstlingsausstattung. Babys schlafen im Schlafsack am sichersten. Bitte deckt euer Baby nicht mit einer Decke zu, sondern nutzt immer einen Schlafsack. Es gibt die unterschiedlichsten Ausführungen (Reißverschluss, Knöpfe, Reißverschluss nach oben öffnend, nach unten, zum Binden…) und spezielle Sommer- und Winterschlafsäcke.

Da Babys auch gerne mal spucken oder die Windel überquillt, solltet ihr mindestens einen Schlafsack in petto haben, bei richtigen Speikindern vielleicht besser drei Ensembles. Denn nichts ist nerviger, als eine durchwachte Nacht, in der dann auch noch alle Schlafsäcke für das Baby in der Wäsche sind. Wir hatten es mal, dass unser Spatz eine Nacht nur mit Body, Hose und Socken geschlafen hat, da alle Schlafsäcke nass waren (bei Pipi kann man ja noch föhnen, bei anderen nässenden Substanzen eher nicht). Zum Glück war es eine ohnehin sehr warme Sommernacht… Als Alternative oder Ergänzung kann man Babys im Sommer auch im Pucksack schlafen lassen.

Pucksack

Der Pucksack ist eine Alternative oder Ergänzung zum Schlafsack, in dem man Babys im Sommer gut schlafen lassen kann. Da diese auch nicht so teuer sind, bietet sich der Kauf vielleicht zumindest als Backup an, wenn alle Schlafsäcke in der Wäsche sind.

Spannbettlaken

Spannbettlaken solltet ihr auch unbedingt in mehrfacher Ausführung vorrätig haben. Aus genau den gleichen Gründen, weshalb nicht ein Schlafsack reicht. Ihr denkt, zwei reichen, denn ihr könnt ja am nächsten Tag waschen und trocknen? Haha, ihr habt noch nie eine Nacht erlebt, in der das Bett drei Mal frisch bezogen werden musste…

Matratzenschoner

Matratzenschoner sind stark im Einsatz, denn es landet so viel Nasses im Bettchen. Es wäre schade, ihr hättet euch gleich die Matratze eingesaut.

Pucktuch

(hat bei uns leider nicht funktioniert, bei anderen aber schon)
Das Pucktuch ist immer mal wieder in Mode und dann wieder out. Gerade ist es wieder angesagt. Bei vielen Babys funktioniert es wirklich gut, sie finden besser in den Schlaf und können besser durchschlafen (juchu). Wieso? Die Theorie dahinter besagt, dass Babys es gewohnt sind, eng „gepuckt“ zu sein. In Mamas Bauch war es ja gerade in den letzten Monaten der Schwangerschaft sehr eng. Sie mögen das also gern. Dann kommt noch hinzu, dass Babys oftmals durch den Moro-Reflex (das ruckartige Strecken der Arme) aufwachen, was durch das enge Pucken wegfällt (dann können die Ärmchen ja nicht „auseinanderfliegen“). Es gibt extra Tücher mit Klettverschluss zum Zweck des Puckens. Oder ihr nehmt ein normales Spucktuch und lasst euch von der Hebamme die Wickeltechnik zeigen.

Babyfon

Ein Babyfon gibt euch die Sicherheit, dass ihr euer Baby nicht überhört, wenn es schreit und ihr euch in einem anderen Zimmer befindet. Wenn ihr jedoch in einer eher kleineren Wohnung wohnt, braucht ihr es nicht unbedingt. Jedoch könnte es auch auf Reisen nützlich sein. Ihr könnt sogar das Handy als Babyfon nutzen oder Babyfone mit Videokamera kaufen. Das Handy gibt aber deutlich mehr Strahlung ab als ein Babyfon und wofür genau man jetzt eine Videoüberwachung braucht, hat sich uns nicht ganz erschlossen. Über die Vor- und Nachteile berichten auch immer gut die Stiftung Warentest und Stiftung Ökotest.

Spieluhr

Alle Babys lieben Spieluhren! Erwachsene manchmal auch noch… Am besten kauft ihr diese schon in der Schwangerschaft und legt sie immer wieder auf den Bauch und lasst die Musik spielen. Babys kennen die Musik dann schon aus Mamas Bauch und lassen sich so manchmal beruhigen. Spätestens wenn euer Baby älter ist gehört das Vorspielen der Spieluhr zum Abendritual.

Mobilé

Mobilés werden oft heiß und innig von den Babys geliebt und machen das Wickeln einfacher! Wir haben unser oben empfohlenes Mobilé sogar doppelt gekauft, um es über den Wickeltisch und das Bettchen zu hängen. Unser Kind hat oftmals einen Schreikrampf nur beendet, weil es sein heißgeliebtes Mobilé gesehen hat! Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass es auch aus dem Blickwinkel eures Babys toll ist. Schaut euch das Mobilé also mal von unten an und überlegt, ob es dann immer noch so süß ist wie aus der Erwachsenenperspektive.


Baby Erstausstattung Liste – Pflege & Gesundheit

Baby Erstausstattung Liste - Pflege & GesundheitAhoi Badewannenkapitän! Euer Baby braucht natürlich neben Liebe und Geborgenheit, Kleidung und Nahrung, auch die richtige Pflege.

So, wie viele Babys das Element Wasser vom ersten Augenblick an lieben (es liegt intuitiv nahe, denn Babys wohnen ja neun Monate lang auf hoher See im Fruchtwasser), so unangenehm empfinden es andere. Eure Hebamme wird euch zeigen, wir ihr euer kleines Wunder ganz behutsam an den Badespaß heranbringt. Bei manchen dauert es eben etwas länger. Aber spätestens als Kleinkind finden es eigentlich alle Kinder toll zu planschen.

Da Babys nicht wirklich schmutzig werden – bis zur Matsch- und Dreckphase dauert es noch etwas – ist es auch vollkommen ausreichend, ein Mal in der Woche zu baden. Oder sogar noch seltener. Die Haut eures Babys ist super zart – auch ohne jegliche Pflege oder Creme. Bis heute schafft es niemand, die Zusammensetzung der sogenannten Käseschmiere nachzuahmen. Auch hier hat Mamas Bauch wieder etwas ganz Wunderbares und Einzigartiges hervorgebracht.

Es ist meist nicht notwendig, euer Baby in den ersten Monaten überhaupt einzucremen oder Badezusätze zuzugeben. Bringt euch ins Bewusstsein, dass die Haut eures Babys bisher noch nichts anderes berührt hat, als eure Haut und Wasser.

Ein paar Dinge braucht ihr natürlich trotzdem. Unsere komplette Liste zur „Pflege“-Erstausstattung umfasst die folgenden Artikel:

Baby-Badewanne

In der kleinen Badewanne (oder im Badeeimer) wird euer Baby die ersten Wochen planschen. Häufig reicht zu Beginn sogar das Waschbecken – wenn es eine gute Größe hat – aus. Wird die Babywanne zu klein, wird in die richtige Badewanne umgezogen und der Badespaß wird noch größer!

Badethermometer

Ein Badethermometer ist sehr hilfreich. Ihr müsst nicht ständig mit der Hand oder dem Arm fühlen und einschätzen, ob das Wasser Körpertemperatur – also nicht warm und nicht kalt – hat, sondern schaut einfach, ob das Thermometer die empfohlenen 36-38° C anzeigt (fühlt sich für Erwachsene recht kalt an). Ideal ist ein digitales Thermometer, so seht ihr es auf einen Blick. Es gibt Thermometer, die gleichzeitig ein Spielzeug sind: Eine Badeente, ein Frosch, ein Schiff oder ähnliches. Kostet vielleicht zwei Euro mehr, aber wir empfehlen es sehr.

2 weiche (Kapuzen-)Handtücher

Weiche (Kapuzen-)Handtücher zum Einkuscheln nach dem erholsamen Bad gibt es mit den unterschiedlichsten Motiven. Sie halten euer Baby warm und sehen auch noch niedlich aus.

6 weiche Waschlappen

Weiche Waschlappen für das tägliche Waschen des Gesichts und der Händchen sowie für das Abwaschen des Körpers sind sinnvoll, wenn nicht immer gleich gebadet werden soll. Das Material sollte äußerst angenehm auf der Haut sein, denn wer möchte schon mit Schmiergelpapier abgerubbelt werden?!

Kleine Schüssel für Wasser

Eine kleine Schüssel benötigt ihr, um etwas Wasser zum Waschen mit an den Wickelplatz zu nehmen, sollte der Wickeltisch nicht direkt am Waschbecken sein. Als praktisch erweisen sich Schüsselchen, die man in die Seite des Wickeltisches einhängen kann. So besteht weniger Gefahr, dass die Schüssel umkippt und den Wickelplatz überflutet und sie steht zusätzlich nicht immer im Weg rum.

Pflegecreme Gesicht und Körper

Pflegecremes gibt es in Hülle und Fülle. Zu Beginn benötigt ihr meistens noch gar keine. Sucht euch bei Bedarf eine ganz sanfte Babycreme für empfindliche Haut aus.

Wundschutzcreme

Wundschutz- oder Popocreme wird vermutlich das erste Pflegeprodukt werden, das ihr verwendet.

Fieberthermometer

Das Fieberthermometer gehört in jede Haushaltsapotheke – erst recht bei Kindern! Zwar werden auch für Säuglinge schon Ohrfieberthermometer beworben, das gute alte Fieberthermometer, bei dem die Temperatur rektal gemessen wird, funktioniert aber ebenfalls zuverlässig. Die Messungen im Ohr schwanken teilweise sehr (unsere Empfehlung oben ist eine positive Ausnahme).

Windeln oder alternativ Stoffwindeln mit Zubehör

Windeln, Windeln, Windeln – pro Tag werdet ihr zu Beginn zwischen vier und acht Windeln brauchen. Neugeborene tragen Windelgröße 1. Die Größen richten sich nach dem Körpergewicht des Babys. Es gibt Windeln, die euch durch einen verfärbten Strich anzeigen, ob sie bereits mit Pippi gefüllt sind. Nett, aber auch nicht notwendig, denn besonders in den ersten Wochen wechselt ihr sie ständig. Solange das Baby noch gestillt wird, ist die Windel permanent sehr voll und schwer. Später wechselt ihr meist nur noch, wenn „was ordentliches“ in der Hose ist oder die Pipiwindel schon durchhängt.

Stoffwindeln sind eine feine Sache, aber auch aufwendiger in der Handhabung. Die Waschmaschine läuft dann noch öfter (oder aber ihr bestellt einen Windelwaschdienst!). Manche Babys vertragen Stoffwindeln besser und bekommen dadurch weniger Windelausschlag.

Feuchttücher

Feuchttücher können auch durch Waschlappen ersetzt werden. Denn Wasser ist immer noch die beste Pflege für jedes Baby. Feuchttücher beinhalten diverse Inhaltsstoffe, die die zarte Neugeborenenhaut noch nicht benötigt und reizen diese eher. Allerdings reinigen Feuchttücher etwas besser. Bevor man also mit einem feuchten Waschlappen zu sehr schrubbt und sauber rubbelt, sollte man zumindest in den ersten Wochen bei Bedarf doch zum Feuchttuch greifen.

Windeleimer

Windeleimer gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Es reicht, einen stinknormalen Eimer mit Deckel zu kaufen. Der Name ist Programm: Es wird stinken! Spätestens ab der Beikostfütterung riechen Windeln sehr unangenehm. Sobald der Deckel des Windeleimers geöffnet wird, kommt eine Duftwolke entgegengeweht, die alles andere als dezent ist. Da hilft auch das regelmäßige Reinigen des Eimers wenig. Er stinkt einfach. Auch wenn er leer ist.

Aus diesem Grund gibt es wohl die „duftenden“ Windeleimer, bei denen jede Windel einzeln in eine Plastiktüte verpackt wird. Ist vielleicht für die Nase angenehmer. Ökologisch ist es nicht.

Sonnencreme

Im Sommer ist Sonnencreme mit sehr, sehr hohem Lichtschutzfaktor (50+) Pflicht, sobald ihr nicht gewährleisten könnt, dass euer Baby immer im (UV-Strahlen undurchlässigen) Schatten ist. (Neben dem Auftragen von Sonnencreme solltet ihr euer Baby auch im Sommer immer vollständig bekleiden – lange Arme und Beine, dünne Stoffe, idealerweise spezielle UV-Schutz-Kleidung.) Auch im Frühjahr oder im Herbst kann es je nach Wetter und UV-Strahlung notwendig sein, Sonnencreme aufzutragen.

Wind- und Wettercreme

Ein wenig Wind- und Wettercreme auf die Partien in Gesicht und auf den Händchen aufzutragen, die nicht durch Kleidung geschützt sind, ist im Winter sinnvoll.

Waschbalsam

Waschbalsam oder einen Badezusatz benötigt ihr eigentlich erst ab dem Moment, in dem euer Liebling auf Erkundungstour geht und auch mal den staubigen Fußboden in eurem Zuhause sauber wischt. Vorher reicht einfach nur Wasser ohne Zusätze.

Shampoo

Shampoo benötigt ihr meist erst um den ersten Geburtstag. Je nach Mähne ist es aber auch vorher an der Zeit, Shampoo zu benutzen. Wählt ein sehr mildes Shampoo aus, das nicht in den Augen brennt und zart zur Haut ist.

Weiche Haarbürste

Viele Babys kommen ohne oder mit sehr wenigen Haaren zur Welt. Eine Bürste ist dann natürlich auch nicht notwendig. Es gibt aber auch Babys mit wehender Wallemähne, auf die so manch Erwachsener neidisch werden könnte… Babyhaarbürsten haben ganz weiche Haare, um nicht zu kratzen (leider fallen diese Bürstenhärchen oft schnell aus und fusseln). Es gibt auch Kämme, die wir allerdings unpraktisch finden, da sie auf der Kopfhaut kein angenehmes Gefühl hinterlassen.

Wärmekissen / Körnerkissen

Wärmekissen können mit den unterschiedlichsten Körnern gefüllt sein oder ihr kauft eine normale Wärmflasche mit Wasser (die sind jedoch meist viel heißer als Körnerkissen). Achtet bei der Erwärmung immer ganz penibel auf die Gebrauchsanweisung und hütet euer Baby vor Verbrennungen! Für kalte Tage ist es aber super, ein warmes Kissen in den Fußsack des Kinderwagens zu legen. Auch im Sommer kann Wärme einem Babybauch bei Bauchweh gut tun. Achtet jedoch unbedingt darauf, die Wärmekissen nie direkt an die Haut eures Babys zu lassen!


Baby Erstausstattung Liste – Stillen & Füttern

Baby Erstausstattung Liste - Stillen & FütternMaaaamaaaa, Hunger! Bei stillenden Müttern ist wirklich in erster Linie die Mama gefragt. Doch bevor sich die Papas jetzt bequem zurücklehnen: Ihr könnt viel, viel helfen, damit es der Mama beim Stillen rundum gut geht.

Eins vorneweg: Stillen ist das Beste, was ihr eurem Baby mit auf den Weg geben könnt! Traut euch! Jeder Tag, an dem ihr stillt, ist wertvoll! Wenn ihr nicht lange stillen könnt, aus welchen Gründen auch immer, so stillt einfach so lange wie möglich.

Denn die Wissenschaft kann, auch wenn sie sich bemüht, noch immer nicht die exakte Muttermilchzusammensetzung nachahmen. Eure Muttermilch ist eben etwas ganz besonderes!

Aber keine Sorge, wenn es wirklich nicht klappt mit dem Stillen: Eurem Baby wird auch die Milch aus dem Fläschchen schmecken. Habt kein schlechtes Gewissen – das ist wirklich unnötig!

Nachfolgend ein paar begründete Einkaufstipps, die auf unserer täglichen Erfahrung beruhen:

Still-BHs

Still-BHs werden eure ständigen Begleiter. Ihr tragt sie tags wie nachts, rund um die Uhr. Sie sollten wie eine zweite Haut passen und nicht drücken. Sie sind praktisch, schnell aufgeknöpft, schon kann das Baby trinken. Ohne lästiges Gefriemel.

Stilleinlagen

Stilleinlagen benötigt ihr immer. Denn die Milch läuft, wann sie will. Und damit ihr nicht in aller Öffentlichkeit ausseht, als hättet ihr euren nassen Bikini unter dem Shirt gelassen, braucht ihr Stilleinlagen.

Stillkissen

Ein Stillkissen macht das Stillen gemütlicher. Kuschelt euch auf das Sofa, Stillkissen um den Bauch gelegt, Baby abgelegt und los geht´s. Auch während der Schwangerschaft kann das Stillkissen schon nützlich sein, um den größer werdenden Bauch beim Liegen gemütlich abzustützen.

Stillzubehör

Stillzubehör wird nicht per se benötigt. Aber vielleicht wollt oder müsst ihr auch mal abpumpen. Dann benötigt ihr eine Milchpumpe (per Hand oder automatisch), Milchbeutel zum Aufbewahren der Muttermilch und all die Utensilien, die auch Eltern benötigen, die generell Flaschennahrung geben. So, jetzt ist auch der Papa mal dran mit Füttern.

Spucktücher

Spucktücher werden euer ständiger Begleiter sein. Manche Babys spucken kaum, andere viel („Speikinder sind Gedeihkinder“). Dann solltet ihr besonders direkt nach dem Stillen ein Spucktuch zur Hand (oder besser auf der Schulter) haben. Damit ihr euch nicht selbst auch mehrmals am Tag umkleiden müsst.

Vaporisator

Ein Vaporisator sterilisiert Milchfläschen, Milchpumpen, Schnuller und diverses Zubehör für Babys Mahl und Wohlbefinden mittels Wasserdampf. Daher kann der Vaporisator, wird er nicht mehr benötigt, sogar anschließend als Dampfgarer weiterverwendet werden. Das ist doch mal echt praktisch!

Natürlich kann man alles auch im Topf in kochendem Wasser auskochen. Der Vaporisator ist also nicht immer zwingend notwendig. Vorteil des Vaporisators ist aber, dass man keinen Wecker stellen muss und nicht auf ausreichend Wasser im Topf achten muss (Freunden ist es passiert, dass alles Wasser im Topf verdampft ist und die Schnuller dann im heißen Topf geschmolzen sind – die ganze Wohnung war verqualmt und es hat eklig gestunken). Für uns war das Kaufkriterium allerdings das kalkhaltige Wasser in unserer Region. Nach dem Sterilisieren im Wassertopf waren alle Utensilien immer stark beschlagen vor Kalk.

Babykostwärmer / Fläschchenwärmer

Ein Babykostwärmer erwärmt Gläschen und Milchfläschchen schonend mit Wasserdampf. Natürlich funktioniert das auch im Wasserbad im Topf und bei Beikost auch in der Mikrowelle (besser keine Milch in der Mikrowelle erwärmen – Muttermilch sollte gar nicht in der Mikrowelle erwärmt werden!).

Auch hier ist es eher eine Frage der Bequemlichkeit. Wasser eingießen, Gläschen rein, anschalten, nach etwa vier Minuten fertig. Im Topf dauert es oft etwas länger (der Wasserdampf wird nicht so gebündelt) und ihr solltet einen Topf nehmen, der der Höhe des Gläschens entspricht. In der Mikrowelle lässt sich Essen schnell und einfach erwärmen, diese Variante ist aber nicht so schonend (Nährstoffe können verloren gehen). Gut umrühren, in der Mikrowelle wird das Essen nicht gleichmäßig warm! Auch beim Babykostwärmer gilt: Temperatur der Nahrung immer selbst überprüfen, verlasst euch nie allein auf die Angaben des Geräts!

Babyfläschchen und Sauger

Babyfläschchen sind im Dauereinsatz, wenn nicht gestillt wird. Und auch bei stillenden Müttern sollte ein Fläschchen zu Hause stehen, falls mal abgepumpt wird oder (wieso auch immer), mal eine Flaschenmahlzeit gegeben werden muss. Es kann für Mamas auch einfach der Beruhigung dienen, zu wissen, der Liebling könnte ein Fläschchen bekommen, sollten sie verhindert sein (Nervenzusammenburch, Narkoseschlaf, Brustentzündung, bei der das Baby nicht trinken soll…).

Bekommt euer Schatz nur das Fläschchen und keine Brust, dann solltet ihr eine kleine Fläschchensammlung anlegen. Denn die Flaschen sind im Dauereinsatz. Ständig wird eine Milch zubereitet, nur halb getrunken, nach 30 Minuten wieder Hunger, die andere ist gerade am Auskochen… Also, lieber ein paar mehr Flaschen bereit halten.

Flaschenbürste

Eine Flaschenbürste braucht ihr zum gründlichen Reinigen der Fläschchen und Sauger. Mit den Bürsten kommt man auch in ganz kleine Ecken und kann somit auch die letzten Milchreste rauskratzen.


Baby Erstausstattung Liste – Unterwegs

Baby Erstausstattung Liste - UnterwegsWir fliegen um die Welt… Mit einem Baby wird jeder noch so kleine Ausflug oftmals zu einer großen Reise, die eine gewisse Vorausplanung benötigt. Es reicht nicht mehr, sich lediglich Portemonnaie, Schlüssel und Handy zu schnappen, bevor man das Haus verlässt.

Die Wickeltasche für das Baby wird beispielsweise voller sein, als eure bisher so geliebte Handtasche es jemals war. Statt Lippenstift und Kaugummis habt ihr nun immer Windeln, Feuchttücher, feuchte Waschlappen, Wickelunterlagen, Schnuller, eine Rassel und vieles mehr dabei. Allen voran benötigt ihr jetzt aber alles, was eine sichere Reise gewährleistet – und sei es nur bis zum nächsten Supermarkt.

In Bezug auf die Reisesicherheit wird natürlich auch viel mit den Ängsten der werdenden Eltern gespielt, aber einige „neue“ Produkte sind wirklich sinnvoll. So kennt z.B. jeder die Geschichten von den Großeltern, dass früher die Kinder im Auto einfach auf dem Schoß des Beifahrers saßen. Fakt ist aber auch, dass die Verletzungsgefahr für Kinder in den vergangenen Jahrzehnten durch Maxi-Cosi und Co. rapide abgenommen hat. Es lohnt sich also, an dieser Stelle etwas Geld in die Hand zu nehmen.

Einige weitere Tipps und Tricks haben wir für euch gesammelt:

Kinderwagen

Der Kinderwagen ist eine der wichtigsten Investitionen zur Geburt eines Babys. Ab etwa 200 € ist er zu haben, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Überlegt euch, was euch wichtig ist (Benötigt ihr ein großes Körbchen unter der Babywanne?), in welchem Gelände ihr am häufigsten unterwegs sein werdet (Seid ihr Städter oder geht es oft in den Wald?), welches Format er haben sollte (Muss er oft in den Kofferraum gepackt werden oder durch die Straßenbahntüren passen?), wie er zusammengeklappt wird (Muss er klein und handlich sein, um ihn im engen Treppenhaus abstellen zu können?) und was euch sonst noch wichtig ist.

Achtet insbesondere darauf, dass er sich leicht schieben lässt (auch mit Gewicht!) und ihr auch mit einer Hand gut damit zurechtkommt. Stiftung Warentest und Öko-Test veröffentlichen zudem regelmäßig Testergebnisse zu Kinderwägen. Was die da manchmal in den Kinderwägen finden, gerade bei den teureren Modellen, ist schon erschreckend. Es lohnt sich also, mal so einen Testbericht zu lesen.

Verlasst euch aber nicht nur darauf. Das wichtigste ist, dass ihr den Wagen selbst ausprobiert und ihn auch selbst aufbaut, zusammenklappt und vor allem mit Babygewicht darin mal auf einem richtigen Boden (nicht nur dem super gewienerten Boden im Babymarkt) schiebt. Der Preis sagt nicht immer etwas über die Qualität aus, aber wenn ihr einen Kinderwagen gefunden habt, der euch gefällt und etwas teurer ist, dann gebt lieber dafür das Geld aus und spart an anderen Stellen.

Autobabyschale / Kindersitz

Die Autobabyschale ist eine weitere sehr wichtige Investition. Sobald ihr auch nur ein einziges Mal Auto fahrt, und seien es nur 500 Meter, euer Baby gehört immer richtig angeschnallt in die Babyschale! Die Babyschale solltet ihr wenn möglich neu kaufen (ja, jetzt freuen sich die Hersteller).

Bitte beachtet: Bei gebrauchten Schalen könnt ihr nie sicher wissen, ob sie einen haarfeinen Riss haben und bei einem Unfall noch richtig sicher wären. Das ist der Grund, weshalb wir Neuware empfehlen. Bekommt ihr eine gebrauchte Schale von der Familie, Verwandten oder guten Freunden, denen ihr wirklich vertraut, ist das natürlich vollkommen in Ordnung.

Basisstation für Autobabyschale

Eine sogenannte Basisstation für die Autobabyschale benötigt ihr nicht zwingend. Fahrt ihr jeden Tag Auto, kann man darüber nachdenken. Bei gelegentlichen Fahrten oder gar bei der Nutzung von Car Sharing Angeboten ist das gar nicht machbar. Ihr befestigt die Autobabyschale dann einfach mit dem Sicherheitsgurt.

Kinderwagenadapter für Autobabyschale

Kinderwagenadapter für die Autobabyschale werden eigentlich immer direkt mit gekauft. Es erleichtert oft einiges, die Babyschale auf den Kinderwagen zu montieren, anstatt das schlafende Baby aus der Babyschale herauszuholen und in die Babywanne zu legen. Allerdings ist die Haltung für ein Baby in der Babyschale nicht optimal. Babys sollten also nie lange in der Babyschale verweilen. Bei längeren Ausflügen, also bitte immer die Babywanne des Kinderwagens nutzen!

Reisebett

Ein Reisebett ist ideal, wenn ihr viel unterwegs seid, zu Oma und Opa fahrt, gerne Urlaub macht oder Freunde besucht. Dann kann euer Baby ruhig schlafen und ihr wisst, dass es sicher ist (und nicht von einem großen Bett fallen oder wenn es wach ist, abhauen kann).

Wickeltasche

Die Wickeltasche ist immer und überall dabei und muss einiges aushalten. Sucht euch gemeinsam eine schöne Tasche aus, denn Mama und Papa werden sie täglich tragen.

Tragehilfe

Eine Tragehilfe, ein System wie die Manduca, der Ergo Carrier oder aber ein Tragetuch erleichtern euch den Alltag mit Baby. Es dient nicht nur als Ausgehhilfe bei Besorgungen (oft ist es einfacher, das Tuch umzubinden, als den Kinderwagen startklar zu machen), sondern auch zur Beruhigung, als Wiege, Einschlafhilfe, Kuscheleinheit oder um die Hände mal für den Haushalt frei zu haben. Sehr viele Babys lassen sich nämlich gar nicht gerne ablegen (in den Stubenwagen oder ins babybay), sondern wollen immer mittendrin dabei sein – also auf den Armen von Mama und Papa.

Babydecke

Eine kuschelige Babydecke ist nicht nur etwas für den Winter. Auch im Sommer sollte man immer ein leichtes Deckchen dabei haben. Babys können ihre Temperatur noch nicht so regulieren wie wir Erwachsene.

Lammfell

Ein Lammfell macht den Kinderwagen im Winter kuschelig und wärmt auch von unten. Achtet auf ein waschbares Fabrikat und schnuppert mal dran, ob es eurer Nase gefällt.

Wärmesack

Der Wärmesack oder auch Fußsack genannt kommt spätestens im Herbst zum Einsatz. Manchmal braucht man ihn auch schon im Spätsommer. Im Wärmesack liegen Babys schön kuschelig warm und sind so bereit für einen ausgiebigen Spaziergang durch die kalte Luft.


Baby Erstausstattung Liste – Sicherheit

Baby Erstausstattung Liste - Sicherheit„Wir passen auf dich auf!“ Dieses Versprechen geben wir Eltern unserem Nachwuchs. Dieses kleine Menschlein, so zart, so zerbrechlich, man möchte es ein Leben lang im Arm halten und aufpassen, dass ihm kein Leid geschieht. Wir wissen aber auch, dass wir unsere Kinder leider nicht vor allem schützen können. Erfahrungen müssen eben selbst gemacht werden, die kann man nicht vererben oder als Stellvertreter machen. Ob es das Knie ist, dass beim Sturz vom Fahrrad aufgeschürft wird, der Finger, der in der Schublade eingeklemmt wird oder der Herzschmerz, wenn die Liebe nicht erwidert wird – wir können unsere Kinder nicht vor allem behüten.

Was wir aber können und sollten, ist, möglichst schon vor der Geburt eine sichere Wohnung einzurichten. Es fängt damit an, potentiell gefährliche Sachen, die sich nicht für Kinderhände eignen, wegzustellen. Putzmittel, Waschmittel, Schuhputzzeug, Medikamente und andere Sachen gehören außer Reichweite von Kindern. Geht mit wachen Augen durch die Wohnung und schaut ganz aktiv, welche Utensilien bei euch so rumstehen, an die euer krabbelndes oder laufendes Kind kommen könnte. Am besten stellt ihr sie möglichst hoch oder – noch sicherer – hinter abschließbare Schranktüren.

Was ihr insgesamt für die Sicherheit im Rahmen der Erstausstattung besorgen solltet, lest ihr im Folgenden:

Steckdosensicherungen

Steckdosensicherungen benötigt ihr relativ früh. Sobald euer Baby ansatzweise vorankommt, kann es sich auch zu Steckdosen manövrieren. Und manche Babys lieben Steckdosen. Sie untersuchen und untersuchen und untersuchen. Sie stecken Sachen rein und schauen, was passiert. Nichts. Denn ihr habt sie ja zum Glück gesichert. Steckdosensicherungen sind günstig und innerhalb von einer Sekunde montiert.

Schubladensicherungen

Schubladensicherungen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zum Anschrauben oder Bohren, zum Kleben, als Magnete (unsere Empfehlung)… Sie sichern zum einen das Baby vor den Inhalten der Schublade, zum anderen den Inhalt der Schublade vor dem Baby und sie sorgen dafür, dass das Baby sich nicht die Finger klemmt.

Schutzgitter (Treppe, Kamin)

Ein Schutzgitter benötigt ihr bei Treppen, einem Kamin oder anderen Gefahrenquellen, an die das Baby sonst gelangen könnte. Achtet dann auch immer darauf, dass die Schutzgitter geschlossen sind. Es nützt wenig, wenn ihr zwar alles montiert habt, die Gitter dann aber offen stehen.

Insektenschutz – Netz für Kinderwagen

Das Netz zum Schutz vor Mücken ist im Sommer je nach Region ziemlich nützlich. Auch auf Reisen solltet ihr ein Mückennest für den Kinderwagen dabei haben.

Laufgitter

Das Laufgitter ist optional. Je nach Wohnung, Situation und Einstellung kann ein Laufgitter aber sehr praktisch sein, um als Eltern auch mal kurz durchatmen zu können.


Nun erstmal danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt. Wir haben versucht, authentisch und ehrlich unsere Erfahrung zu teilen und hoffen wir konnten, vor allem mit unserer Liste für die Baby Erstausstattung, einen Beitrag zu einem gelungenen Start in euer Familienleben leisten!